Romanistik
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Erzählen zwischen Phantastik und Postmoderne

Symposium anlässlich des 100. Geburtstags von Adolfo Bioy Casares und Julio Cortázar

München 2.-3. Dezember 2014

 

 

Adolfo Bioy Casares, der beste Freund von Jorge Luis Borges, und Julio Cortázar, 1946 als die „Entdeckung“ von Borges erstmals in der Zeitschrift „Sur“ als Autor der Phantastischen Literatur vorgestellt, wären beide 2014 hundert Jahre alt geworden.

Was die beiden noch verbindet, ist die Verwendung von Verfahren der Phantastik im Roman, zusammen mit - wenn auch unterschiedlichen - experimentellen Erzählverfahren, die da und dort als postmoderne Verfahren avant la lettre identifiziert werden könnten - umso mehr, als der gemeinsame Bezugspunkt Borges ja als „Ahnherr der Postmoderne“ gilt.

Das Münchener Symposium will ausgehend von dieser besonderen Zwischenposition die Rezeption der Autoren im 21. Jahrhundert, nach Ende des „Booms“ und in einem oft durch postkoloniale Ansätze geprägten Horizont der Kritik ebenso untersuchen wie ihre Relevanz für das Verständnis der gegenwärtigen Kultur in Lateinamerika und insbesondere in Argentinien.

 

Das Symposium findet am 2. und 3. Dezember am Instituto Cervantes de Múnich und an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Rössner statt. 

Es soll arrivierte Lateinamerikanisten Deutschlands in direkten Austausch mit jüngeren internationalen Forschern und dem Nachwuchs der lokalen Romanistik bringen.

Um die Nachhaltigkeit der Tagung zu maximieren werden am Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Wintersemester 2014/15 eine Vorlesung und ein Seminar zu den beiden Autoren stattfinden. Auch im Sommersemester 2014 finden bereits Seminare zur phantastischen Literatur statt.

 Programm S.1Programm S.2

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Daniel Graziadei.