Romanistik
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Lehramt Realschule

Allgemeines

Für den Studiengang Lehramt an Realschulen ("Studium des Unterrichtsfaches Französisch für das Lehramt an Realschulen") sind in der Lehramtsprüfungsordnung bestimmte Zwei-Fächer-Verbindungen festgelegt. (§ 43 LPO I). Aus dem Bereich der Romanischen Philologie kann nur das Fach Französisch gewählt werden, und zwar in den Fächerverbindungen:

  • Französisch - Englisch
  • Französisch - Deutsch
  • Französisch - Erdkunde

Die Lehramtsprüfungsordnung empfiehlt aber eine Erweiterung durch ein drittes Fach. Außerdem kann auch jede andere zugelassene Fächerverbindung durch Französisch erweitert werden.

Das Studium umfaßt mindestens 6 Semester und wird mit der Ersten Staatsprüfung abgeschlossen.

Das Fachstudium besteht aus einem sprachpraktischen und einem wissenschaftlichen Teil. Wie die in den Prüfungsordnungen festgelegten Anforderungen erkennen lassen, liegt dabei ein besonderer Akzent auf dem Erwerb praktischer Sprachkenntnisse.

Da die Erste Staatsprüfung Prüfungsteile sowohl in Literatur- wie in Sprachwissenschaft enthält, sollten während des ganzen Studiums Vorlesungen und Übungen in beiden wissenschaftlichen Teilgebieten besucht werden.

Ein in Umfang und Prüfungsanforderungen bedeutender Schwerpunkt des Studiums für das Lehramt an Realschulen liegt beim Erziehungswissenschaftlichen Studium und bei der Fachdidaktik.

Hinsichtlich der Leistungsnachweise im wissenschaftlichen und sprachpraktischen Teil des Fachstudiums ist das Studium für das Lehramt an Realschulen in den ersten vier Semestern nahezu identisch mit dem Studium für das Lehramt an Gymnasien.

Die Teilnahme am "Allgemeinen Sprachkurs" wird empfohlen, auch wenn der Nachweis darüber nicht zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen zählt.

Da im Studium für das Lehramt an Realschulen keine Zwischenprüfung abzulegen ist, tritt hier der Einschnitt zwischen Grund- und Hauptstudium weniger stark hervor. Die Teilnahme an einem Hauptseminar und an einem sprachpraktisch-landeskundlichen Oberkurs für das Lehramt an Realschulen ist aber erst möglich, wenn folgende Leistungsnachweise vorliegen:

  • erfolgreiche Teilnahme am Einstufungstest für Studienanfänger bzw. an der Abschlussklausur des Cours élémentaire (grammaire).

Studierende ohne Französischkenntnisse besuchen zunächst den Cours grands débutants und den Cours élémentaire (grammaire). Im Anschluss daran unterziehen sie sich dem Einstufungstest. Dabei ist zu beachten, daß der Cours grands débutants jeweils nur im Wintersemester stattfindet.

  • Phonetikschein
  • erfolgreiche Teilnahme an einem literaturwissenschaftlichen Proseminar (mit der entsprechenden Einführungsübung)
  • erfolgreiche Teilnahme an einem sprachwissenschaftlichen Proseminar (mit der entsprechenden Einführungsübung)
  • erfolgreiche Teilnahme an einer Übersetzungsklausur Deutsch-Französisch.

Der sprachpraktisch-landeskundliche Oberkursschein wird erworben durch erfolgreiche Teilnahme an der Übersetzungsklausur Deutsch-Französisch und wahlweise in den sprachpraktischen Übungen Expression écrite I oder Version II.

Ein Hauptseminarschein als Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen ist nur in einem der beiden Fächer der Fächerverbindung nachzuweisen. Es empfiehlt sich, in dem betreffenden Fach auch die Schriftliche Hausarbeit abzufassen, sofern sie nicht im Bereich des Erziehungswissenschaftlichen Studiums angefertigt wird.

Der Studienbegleitende Leistungsnachweis in Sprachbeherrschung (Grammatik, Wortschatz), der bereits Teil der Ersten Staatsprüfung ist, kann frühestens nach dem 3. Fachsemester, spätestens zu dem Termin, zu dem die Erste Staatsprüfung abgelegt wird, erworben werden.