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Theater Romanistik / Italianistik

QUO VADIS, 2017 ?

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"Ganz leise spricht ein Gott in unsrer Brust;
ganz leise, ganz vernehmlich,
zeigt uns an, was zu ergreifen ist und was zu fliehn."

Wie das Handeln des Menschen, seine Schwächen, Sünden und Laster, ihn selbst, seine Mitmenschen und (Um)Welt beeinflussen, will teatRom.25 an drei Abenden in 7 Textauszügen beleuchten:

superbia
Yasmina Reza - Le Dieu du Carnage
avaritia
Jean-Paul Sartre - Les mouches
luxuria
Lorenzo da Ponte - Don Giovanni
ira
Ariel Dorfman - La muerte y la doncella
gula
Marco Ferreri - La grande abbuffata
invidia
Miguel de Unamuno - Abel Sánchez
acedia
Aimé Césaire - Une tempête

Aufführungen:

  • 12. Juli - 19.00 Uhr - HGB, A 120
  • 13. Juli - 19.00 Uhr - HGB, A 120
  • 14. Juli - 19.00 Uhr - HGB, B 206

Aufführungsdauer: ca. 1,5 Stunden + Pause

Wie immer in Originalsprache mit deutschen Übertiteln.

Eintritt frei ...

Eine Bitte: Zur besseren Planung (für Weinausschank in der Pause) bitten wir um Platzreservierung mit "Datum - Name - Anzahl" an
theater@romanistik.uni-muenchen.de

Wir freuen uns auf ein großes Publikum!
teatRom.25

  • Homepage: www.teatrom25.wordpress.com
  • Facebook: teatrom.25
  • Proben: dienstags, ab 18.00 Uhr (je nach Probenplan) – Schellingstraße 33, RG, 4012

Eine Übersicht über unsere bisherigen Aufführungen:

SoSe 2017: EL SIGLO DE ORO EN ESCENA

teatRom.25 traf LAFinea Teatro aus Madrid, ein freies Ensemble von Schauspielabsolventinnen.

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Pedro Calderón de la Barcas „El gran teatro del mundo" und Sor Marcela de San Félix „Muerte del apetito"
– zwei Stücke des Siglo de Oro, die vom Bekanntheitsgrad nicht unterschiedlicher sein könnten: teatRom.25 widmete sich wenige Tage vor Fronleichnam dem autosacramental des Siglo de Oro, LaFinea brachte die Geschichte einer jungen Novizin auf die Bühne.

Diese außerordentliche Kooperation wurde gefördert und unterstützt von:
Spanische Botschaft, Instituto Cervantes Múnich, LMU, Universität Augsburg, Universität Paderborn

WiSe 2016/17: SURREALE ABSURDITÄTEN

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teatRom.25 widmete sich im Wintersemester 2016/17 dem Traumhaften, Absurden, Surrealen und dabei schon fast unheimlich Aktuellem auf den romanischen Theaterbühnen:

  • Luigi Pirandello SEI PERSONAGGI IN CERCA D'AUTORE (1921)
    ...und die Frage nach Illusion und Wirklichkeit auf der Bühne.
  • Federico García Lorca EL PÚBLICO (1930)
    ...das Tabuisierte auf der Bühne und der Abgesang an das konventionelle Theater.
  • Eugène Ionesco RHINOCÉROS (1957)
    …und die Metamorphose einer Gesellschaft.

Gespielt wurde in der jeweiligen Originalsprache mit deutschen Übertiteln.

SoSe 2016: Cervantes zu Ehren

„en un lugar de la Mancha…“ und so weiter und so fort…

Vor 400 Jahren starb ein Genie, dessen sinnreicher Junker/Ritter heute als das am zweithäufigsten übersetzte Buch nach der Bibel gilt. Aber Miguel de Cervantes Saavedra bedeutet für die spanische Literatur mehr als die berühmten 126 Abenteuer. Er ist Dichter, Dramatiker, Architekt von Selbstreferentialität und vor allem auch Vordenker höchst aktueller Themen und Ideen.
Wir spielten ausgewählte Texte (in Spanischer Sprache mit Deutschen Übertiteln):

REISE ZUM PARNASS

DON QUIJOTE VON DER MANCHA (I, 9 + 8 + 47 / II, 2)

DIE GROSSTÜRKIN CATALINA VON OVIEDO

DAS ZWIEGESPRÄCH DER HUNDE

WiSe 2015/16: „Frauen, die lesen…“

Im Wintersemester 2015/16 präsentierten wir an drei Abenden unsere Text-Collage „Frauen, die lesen…“:

Eine Frau sucht das Abenteuer in Paris. Mit dieser Handlung begeben wir uns auf eine (literarische) Reise zurück ins 19. Jahrhundert und stellen dabei zwei populäre literarische Topoi in den Mittelpunkt unserer Collage: die lesende Frau und (ihre) Sehnsuchtsstadt Paris, um das Zusammenspiel von Literatur und Realität in Beziehung zu setzen.

In die Rahmenhandlung von Guy de Maupassants Novelle „Une aventure parisienne“ betten sich ein: 
Charles Baudelaire (Le Spleen de Paris/Les Fleurs du Mal); Gustave Flaubert (Madame Bovary); Victor Hugo (Notre-Dame de Paris); Gaston Leroux (Le Fantôme de l’Opéra); Guy de Maupassant (Sauvée (aus: Le Horla)); Pierre La Mure (Moulin Rouge); Jules Verne (Le Tour du monde en 80 jours); Dante Alighieri (La Divina Commedia); Giovanni Boccaccio (Decamerone).

Wir spielten auf Französisch und Italienisch – wie immer mit deutschen Übertiteln!

SoSe 2015: (Ab-)Glanz der Ludwig25!

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Ein romanistisches Stationendrama durch die Ludwig25 mit deutschen Übertiteln

Anlässlich des endgültigen Auszugs der Romanistik/Italianistik aus der Ludwig25 holten wir zum Ende des Sommersemesters ein letztes Mal die romanische Sprachfamilie unter ihr ehemals gemeinsames Dach, ließen die Institutsgeschichte(n) Revue passieren, und wagten einen Ausblick auf das zukünftige Projekt des "Philologicums"...

Wir spielten "Luces de Bohemia" von Ramón de Valle Inclán, adaptiert auf die derzeitigen Umbruchsituationen des Gebäudes Ludwig 25, der Romanistik, der Philologie(n), des Bibliotheksbetriebs etc.

Wir spielten auf Spanisch - Französisch – Italienisch – Portugiesisch – Rumänisch – sogar: Katalanisch, Galizisch, Okzitanisch ... mit deutschen und englischen, griechischen wie lateinischen Einschüben - wie immer mit deutschen Übertiteln!

Da wir ein Stationendrama vom Dach durch das Gebäude und zurück konzipiert hatten, konnten wir an den Abenden jeweils nur eine begrenzte Publikumszahl mitnehmen.

WiSe 2014/15: Potpourri romanistischer Theatergeschichte

Zum Ende des Wintersemesters 2014/15 war es endlich soweit: Unser Potpourri romanistischer Theatergeschichte (mit deutschen Übertiteln) wurde an drei aufeinanderfolgenden Abenden im Januar 2015 an der LMU erfolgreich aufgeführt! Folgende Stücke waren Teil der Premieren:

  • Groupe de théâtre „Le Splendid“: Le père noël est une ordure
  • Miguel de Cervantes: La cueva de Salamanca
  • Luigi Pirandello: La patente
  • Matthieu Delaporte & Alexandre de la Patellière: Le prénom