Romanistik
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Romanische Sprachpraxis und Landeskunde

Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit sprach- und literaturwissenschaftlichen Fragestellungen ist die Beherrschung der untersuchten Sprachen in Wort und Schrift. Die sprachpraktische Ausbildung in den romanischen Einzelsprachen vermittelt systematisch sprachlich-kommunikative Kompetenz auf der Niveaustufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Zudem sind kulturkundliche Kompetenzen von grundlegender Bedeutung für die interkulturelle Kommunikation.In allen romanistischen Studiengängen sind fundierte Kenntnisse der studierten Fremdsprache unverzichtbare Voraussetzung für die qualifizierte Beschäftigung mit literatur- und sprachwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkten. Die sprachpraktische Ausbildung in den romanischen Einzelsprachen strebt sprachliche Kompetenz auf dem Niveau „nahezu muttersprachlicher Sprachbeherrschung“ an. Dies entspricht der Stufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Auf diesem Weg begleitet die Studierenden ein vielfältiges Angebot an Sprachkursen, in denen systematisch grundlegendes Wissen in Grammatik, Wortschatz und Stilistik erworben wird. Darauf aufbauend werden auch komplexere Fähigkeiten und Fertigkeiten wie mündlicher Sprachgebrauch, Produktion von Texten sowie Übersetzung in und aus der Fremdsprache trainiert. Zum erfolgreichen kommunikativen Handeln ist neben dem souveränen Umgang mit sprachlichen Strukturen eine profunde Kenntnis des kulturellen Kontextes, in dem die jeweilige Sprache gesprochen wird, unentbehrlich. Daher spielen auch kulturwissenschaftlich-landeskundliche Kompetenzen in der sprachpraktischen Ausbildung eine zentrale Rolle. In Landeskundeveranstaltungen wird ein Überblick gegeben über Geschichte, Gesellschaft und Kultur der Länder des romanischen Sprachraums sowie über Entwicklung und Verbreitung der romanischen Sprachen in der Welt. Dieses Wissen soll dazu beitragen, im individuellen wie im beruflichen Rahmen Probleme der interkulturellen Kommunikation zu erkennen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Als Ergänzung und Vertiefung der sprachpraktischen Ausbildung an der Universität wird ein Auslandsaufenthalt empfohlen. Das Institut für Romanische Philologie unterstützt die Studierenden bei der Organisation dieses Aufenthalts durch die Vermittlung von Studienplätzen an Universitäten oder von Stellen als FremdsprachenassistentInnen an Schulen.