V. Studitagung 'Bilder lesen. Texte sehen'
Text-Bild-Beziehungen in den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen
Am 22. und 23. Juni 2026 fand im Philologicum die V. Studitagung der Romanistik unter dem Titel „Texte sehen. Bilder lesen“ statt. Zwei Tage lang standen Text-Bild-Beziehungen in den romanischen Sprachen, Literaturen und Kulturen im Mittelpunkt. In Beiträgen und Workshops wurde gefragt, wie Bilder erzählen, wie Texte wirken und wie beide Formen gemeinsam Bedeutung erzeugen.
Nach der Begrüßung durch Isabella Hülz, Lara Amann, Svenja Böhme und Dagmar Stöferle eröffnete Jonas Grund die Tagung mit einem Beitrag zu Bildung, Jugendlichen und Comics. Daran anschließend wurde das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven weitergeführt: in praktischen Workshops, analytischen Beiträgen und gemeinsamen Diskussionen zu Film, Lyrik, Plakaten, Comics und digitalen Bildkulturen.
Besondere Akzente setzten Coline Eberhard mit einem Workshop zum Zusammenspiel von Zeichnen und Erzählen, Jérémie Kaiser mit seiner romanistischen Comic-Werkstatt zu Hook, Aufbau und Pointe sowie Marie Gaté mit einer Lesung und einem Atelier zu deutsch-französischen Beziehungen. Auch studentische Forschungsprojekte und multimodale Analysen von Medien und Popkultur waren Teil des Programms. So bot die Studitagung einen lebendigen Rahmen für Austausch, gemeinsames Ausprobieren und neue Blicke auf die Frage, wie Bilder gelesen und Texte gesehen werden können.
Kontakt: studitagung@romanistik.uni-muenchen.de
Organisationsteam: Lara Amann, Isabella Hülz und Svenja Böhme