Romanistik
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Konferenzen / Tagungen / Workshops

Aktuelle Veranstaltung(en)

Rumänisch im Migrationskontext

17. bis 18. Juli 2020
Organisation: Aurelia Merlan


Abgeschlossene Veranstaltungen

Jahrestagung des Gesamtverbands Moderne Fremdsprachen e.V.

12. bis 13. Oktober 2018 in München
Organisation: Kurt Hahn und Evangelina García Martín

DRV-Sommerschule 2018
Romanistische Linguistik im Zeitalter der Digital Humanities: generative und kognitive Theorie

4. bis 7. September 2018 in München
Organisation: Monja Burkard, Patricia de Crignis, Kristina Dziallas, Teresa Gruber

Internationale Tagung: Randromania im Fokus
Gesprochenes Rumänisch, Portugiesisch und Galicisch

26. bis 28. April 2018 in München.
Organisation: Aurelia Merlan und Barbara Schäfer-Prieß

Workshop Cognitive and Pragmatic Explanations of Grammatical Change

13. April 2018 im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München
Organisation: Andreas Dufter und Daniela Marzo

Internationales Kolloquium: Was bleibt von Nähe und Distanz?
Mediale und konzeptionelle Aspekte von Diskurstraditionen und sprachlichem Wandel

Vom 23. bis 24. November 2017 im Historischen Kolleg in München.
Organisation: Teresa Gruber, Klaus Grübl, Katharina Jakob, Thomas Scharinger

XXI. Deutscher Hispanistentag

Der XXI. Deutsche Hispanistentag fand vom 29. März bis 2. April 2017 in München statt.

Tagung Französische Sprachgeschichte

Vom 13. bis 15. Oktober 2016 fand in München eine Tagung zur französischen Sprachgeschichte statt.
Organisation: Barbara Schäfer-Prieß, Roger Schöntag

Repenser l'histoire du français 4

Vom 7. bis 8. April 2016 im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München.
Organisation: Andreas Dufter, Maria Iliescu, David Trotter †

Juan Carlos Onetti: Wegbereiter der lateinamerikanischen Moderne zwischen Río de la Plata und Europa

Wissenschaftliches Symposium am 16. und 17. November 2015.

Evolución y variación de las formas de tratamiento en español

Am 3. Juli 2015 im Internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaft München.
Organisation: Andreas Dufter, Álvaro Octavio de Toledo y Huerta

Ethnographies of the everyday. Perspectives on costumbrismo

Die zweitägige Tagung fand am Instituto Cervantes in München am 11. und 12. Juni 2015  statt.
Organisation: Lars Schneider, Ana Mateos
Nähere Informationen zum Vortrag finden Sie unter www.romanistik.de

Workshop "Grammatical categories in macro- and microcomparative linguistics" auf der 36. DGfS-Jahrestagung

Vom 5. bis 7. März 2014 fand in Marburg der oben genannte Workshop statt.
Koordination: Aria Adli, HU Berlin, Andreas Dufter, LMU München, und Martin Haspelmath, MPI Leipzig.

LIMES X

Vom 2. bis 4. April 2014 fand in München das Kolloquium für Promovierende und Promovierte der romanischen Sprachwissenschaft statt.
Organisationskomitee: Katharina Jakob und Carolina Spiegel

8. Kongress des Frankoromanistenverbandes

Vom 19. bis 22. September 2012 fand in Leipzig der Frankoromanistentag mit dem Rahmenthema „[R]evolution der Medien“ statt. Die 4. Sektion des 8. Kongresses des Frankoromanistenverbandes führten Cornelia Wild und Judith Kasper vom Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Thema: "Übersetzung, Übertragung: Mediologie des Römischen") durch.

Texturen der Macht. 500 Jahre Il Principe

Vom 14. bis 16. April 2011: Internationale Tagung anlässlich des 500. Geburtstags von Machiavellis Il Principe im Jahr 2013.

Auch 500 Jahre nach der erstmaligen Erwähnung des «opusculo de principatibus» in Machiavellis Brief an Vettori vom 10. Dezember 1513 scheint das dadurch begründete Diskursuniversum sich räumlichen und zeitlichen ebenso wie inhaltlichen Begrenzungen zu widersetzen. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts mit dem Schlagwort des Machiavellismus belegt, ist das durch den «Principe» ausgelöste Phänomen bis heute umstritten. Es charakterisiert indes nicht nur eine wie auch immer geartete Theorie der Macht, sondern auch spezifische Textstrategien, deren philologische Erschließung im Mittelpunkt der Tagung stehen soll. Diese wird sich mit den literarischen Qualitäten von Machiavellis politischen Schriften, vor allem natürlich des «Principe», aber auch angrenzender Schriften wie den «Discorsi», der «Arte della Guerra» oder dem Briefwechsel befassen. Dabei soll es nicht allein um eine Situierung dieser Schriften in ihrem humanistischen Kontext, sondern um die Analyse jener rhetorischen und näherhin literarischen Strukturen gehen, die eine machiavellistische Politik und Geschichtsschreibung allererst ermöglichen. Während sich die Forschung zunehmend für Machiavellis literarisches und dabei insbesondere für sein dramatisches Werk zu interessieren beginnt, ist der literaturtheoretische und literaturgeschichtliche Ort von Machiavellis politischen Schriften noch weitgehend unbestimmt. Die Tagung anlässlich des bevorstehenden 500jährigen Jubiläums des «Principe» soll diese Lücke schließen und anhand exemplarischer Textanalysen die literarische Pointe von Machiavellis politischem Denken hervortreiben. Sie soll daher primär literaturwissenschaftliche Beiträge aus der Romanistik und den benachbarten Philologien versammeln sowie bekannte Fragestellungen der Politik- und Geschichtswissenschaften aus philologischer Sicht neu perspektivieren.

Programm (PDF, 600 KB)

Jenseits der Zeichen. Roland Barthes und die Widerspenstigkeit des Realen

Internationale Tagung zum 30. Todesjahr, Ludwig-Maximilians-Universität München (18.–20. November 2010) Gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule und der Münchener Universitätsgesellschaft

30 Jahre nach seinem Tod erhalten die Texte und Theorien Roland Barthes’ in den aktuellen Debatten ein neuartiges Profil. Jenseits der strukturalistischen und semiotischen Pionierarbeiten tritt verstärkt die Frage nach dem „Effekt des Realen“ („effet de réel“), der ihn im Laufe seiner Arbeiten immer häufiger beschäftigte, in das Zentrum der Betrachtung. Abseits von moderner Selbstreferentialität einerseits und unmittelbarer Weltreferenz andererseits kreist das Denken Barthes’ um das Problem, ob es so etwas wie eine Evidenz des ‚Realen‘ gibt, die mit überkommenen Realismus-Konzepten nicht zu verrechnen ist.

Denn wider Erwarten scheint das Reale als Heimsuchung oder „Rauschen“ des Sinns, darauf insistiert Barthes, gerade im vorgeblich Illusionären, Geisterhaften, Imaginären und Phantasmatischen auf. Für Barthes erhält aus diesem Grund die Perspektive der Toten, des Traums, des Körpers, der Lust oder des ‚Hirngespinstes‘ eine neue Relevanz – Ebenen der Bedeutung und des Bedeutens, die heute im Rahmen der kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft psychoanalytisch, kulturhistorisch oder medientheoretisch weiter ausgelotet werden.

Die Vorträge der Tagung widmeten sich diesen Themen aus deutsch-französischer Perspektive im Jahr 2010 erneut, in dem Barthes seit den Neuveröffentlichungen zahlreicher Vorlesungen und privater Dokumente aus dem Nachlass erneut international ins Gespräch gekommen ist.

Programm (PDF, 90 KB)

XXXI. Romanistentag des Deutschen Romanistenverbandes e.V.

27.09.–01.10.2009 in Bonn

Unter der diesjährigen Überschrift „Romanistik – Beruf und Berufung“ wurden eine knappe Woche lang Vorträge und Diskussionen zu spezifisch romanistische Themenbereichen abgehalten. Die deutschsprachige Romanistik und ihre Chance, zum Prototypen einer ganz neuen Kulturwissenschaft zu werden, spiegelet sich theoretisch und praktisch in der „Pluriperspektive“ der Veranstaltungen wieder. Es wurden in Vorträge in 5 verschiedenen Sektionen gehalten: Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaft, Transversalität und Romanistik im Berufsfeld Schule.

International Seminar on Creole Languages for Post-graduates II: "Phonology, Syntax and Semantics of Creole Languages"

25.–29.08.2009 am Institut für Romanische Philologie der LMU München

Following the success of last year's Seminar on Creole Languages for Post-Graduates I in Coimbra (organized by Prof. John Holm and Prof. Jürgen Lang), we are organizing a second edition in 2009, chaired by Prof. Jürgen Lang (Erlangen) und Prof. Ulrich Detges (Munich). This year's sessions will focus on semantics, phonology and (morpho)-syntax. The seminar will be composed of seven sessions (of about 3 hours) moderated by experienced researchers. They will give an input based on their own research in creolistics about specific aspects and problems and lead the following in-depth discussion with all participants of the seminar. This proceeding has proved to give room for a very fruitful exchange of experiences and insights. All graduate students (advanced students, doc- or post-doc level) working on or interested in creole studies are invited to participate in this international workshop. Conference language will be English.

We're looking forward to continue the positive experience from Coimbra together.

Kulturelle Gründungsakte

Internationaler Workshop, 9.–10.06.2008, Universität Konstanz / München
Organisation: Jörg Dünne, Kirsten Kramer (Erlangen), Kirten Mahlke (Konstanz); gefördert vom Exzellenzluster 16 (Konstanz) und vom Bayerisch-Französischen Hochschulzentrum.

Der Workshop untersucht kulturelle Gründungsakte als Ereignisse deren Erfolgsbedingungen in einem kultur- und medienwissenschaftlichen Rahmen beschrieben werden müssen. Es lässt sich vermuten, dass die Entstehung solcher Bedingungen besonders in der Frühen Neuzeit greifbar wird. In Konfrontation komplementärer Beschreibungsmodelle der Text- und Medienwissenschaften sowie der Anthropologie und der Geschichtswissenschaft werden die Entstehungsbedingungen kultureller Gründungsakte auf drei miteinander verknüpften Ebenen untersucht: der Ebene ihrer Räumlichkeit, ihrer Medialität sowie ihrer Narrativität.

Kunstdiskurse der Gegenwart: Agamben, Deleuze, Lacan.

Ein Workshop an der Venice International University, 28. April bis 2. Mai 2008.
Mit der Beteiligung von Giorgio Agamben (Venedig), Marcus Coelen (München), Monique David-Ménard (Paris), Felix Ensslin (Berlin/Potsdam), Britta Günther (Hamburg), Thomas Kisser (München), Karin Leonhard (Eichstätt), Anne Sauvagnargues (Lyon/Paris), Michael Zimmermann (Eichstätt), sowie StudentInnen der LMU, den Universitäten Eichstätt und Augsburg und der Ecole Normale Supérieure – Lettres et Sciences Humaines, Lyon.

LIMES IV

Kolloquium zur romanistischen Linguistik für Promovierende und Promovierte in Süddeutschland. 07.–08.03.2008, München.
Andreas Dufter, Jochen Hafner, Elissa Pustka

Automedialität. Subjektkonstitution in Schrift, Bild und Neuen Medien

Symposium, 28.–30. September 2006, Kloster Seeon
Verantwortlich: Jörg Dünne, Christian Moser (Bonn), gefördert von der Volkswagen Stiftung

Die Autobiographieforschung – so die Ausgangsbeobachtung, die zu diesem Tagungsprojekt geführt hat – tut sich bis zum heutigen Tag schwer damit, in einen produktiven Dialog mit der Medienwissenschaft zu treten. Die Tagung verfolgte das Ziel, einen solchen Dialog zu stiften und ein traditionelles Verständnis von ‘Autobiographie’, bei der die Schrift ein bloßes Werkzeug für die Darstellung des eigenen bios ist, aufzulösen zugunsten eines sich medial im Schreiben konstituierenden Selbstbezugs bzw. – wenn man den Untersuchungsgegenstand von dort aus auf andere Formen medialen Selbstbezugs öffnet – einer generalisierten ‘Automedialität’.

Theatralität - Medialität - Räumlichkeit

Arbeitstagung, 20.–22. Februar 2006, Universität Erlangen
Verantwortlich: Jörg Dünne, Sabine Friedrich (Erlangen), Kirsten Kramer (Erlangen), in Zusammenarbeit mit der Kölner AG Theatralität

Die Thematik dieser Tagung siedelte sich am Schnittpunkt der beiden Forschungskomplexe „Raumtheorie“ und „Theatralität“ an, die in den vergangenen Jahren in das Zentrum der Aufmerksamkeit der Literatur- und Kulturwissenschaften gerückt sind, bislang jedoch noch kaum in einen übergreifenden Untersuchungszusammenhang gestellt wurden, der auch medienwissenschaftlichen Fragestellungen einbezieht.

Programm (PDF, 30 KB)

Raum - Körper – Medium. Zur kulturwissenschaftlichen Raumtheorie

Tagung, 31.03.–02.04.2003, Carl Friedrich von Siemens Stiftung München
Verantwortlich: Jörg Dünne
Die „topographische Wende“ der Kulturwissenschaften hat einen dynamischen Raumbegriff hervorgebracht, der nicht ohne Bezugnahme auf Medialität und Körperlichkeit zu denken ist. Theoretische Vorträge und historische Einzelstudien auf der Tagung diskutierten Bausteine zu einer medienanthropologischen Geschichte des Raums.


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