Romanistik
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Romanische Sprachpraxis und Landeskunde

In allen romanistischen Studiengängen sind fundierte Kenntnisse mindestens einer romanischen Sprache unverzichtbare Voraussetzung für die qualifizierte Beschäftigung mit literatur- und sprachwissenschaftlicher Lehre und Forschung. Die sprachpraktische Ausbildung in den romanischen Einzelsprachen vermittelt sprachliche Kompetenzen bis zur Stufe C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens, was einer „nahezu muttersprachlichen Sprachbeherrschung“ entspricht. Das Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München bietet seinen Studierenden zu diesem Zweck eine umfassende eigene und auf den spezifisch philologischen Kompetenzerwerb zugeschnittene sprachpraktische Ausbildung in allen romanischen Sprachen und vielen ihrer regionalen Varietäten mit einem vielfältigen Angebot an Sprachkursen, in denen systematisch Kenntnisse in Grammatik, Wortschatz und Stilistik erworben werden. Auf dieser Grundlage werden auch die Produktion anspruchsvoller Texte, differenzierte mündliche Ausdrucksfähigkeiten sowie Übersetzungen, vorwiegend aus den romanischen Sprachen ins Deutsche, trainiert.

Zum erfolgreichen kommunikativen Handeln ist neben dem souveränen Umgang mit sprachlichen Strukturen eine profunde Kenntnis des kulturellen Kontextes, in dem die jeweilige Sprache gesprochen wird, unentbehrlich. Daher spielen auch interkulturelle Kompetenzen in der sprachpraktischen Ausbildung eine zentrale Rolle. In landeskundlichen und kulturwissenschaftlichen Veranstaltungen wird ein Überblick gegeben über Geschichte, Gesellschaft und Kultur der romanischen Sprachräume. Betrachtet wird dabei selbstverständlich auch die Verbreitung der romanischen Sprachen in der Welt, des Französischen, der Frankophonie, aber auch des Spanischen und des Portugiesischen bzw. Brasilianischen vor allem in Afrika und Amerika.

Zur Vervollkommnung der sprachpraktischen Ausbildung an der LMU wird ein Auslandsaufenthalt dringend empfohlen. Das Institut für Romanische Philologie pflegt zahlreiche Kooperationen mit Universitäten und Einrichtungen im Ausland, in Europa wie in Übersee. Sie ermöglicht ihren Studierenden einen Auslandsaufenthalt im Rahmen verschiedener Austauschprogramme (Erasmus, DAAD), eines Auslandspraktikums oder als Fremdsprachenassistent*in an einer weiterführenden Schule.